23er-Kaserne / Kleber-Kaserne

Foto: Philipp Markgraf

Die 23er-Kaserne im Osten der Stadt Kaiserslautern wurde 1913 gebaut und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehrmals von französischen und ameri-kanischen Truppen besetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie Kléber-Kaserne getauft und wird seit 1951 von der US-Army genutzt. Daher ist sie auch nicht öffentlich zugänglich.

Ehemalige Husterhöh-Kaserne

Foto: Harald Kröher

Die Husterhöh-Kaserne wurde ursprünglich in den 1930er Jahren für die deutschen Wehr-machtssoldaten errichtet. Sie wurde jedoch, wie ganz Pirma-sens, im Jahr 1945 von den amerikanischen Streitkräften besetzt. Sie diente dann von

1945 bis 1994 als US-Militärbasis und wurde im Laufe der Jahre noch erweitert. Nach dem fast vollständigen Abzug der Amerikaner aus Pirmasens, im Jahr 1997, erhielt der Bund das Gelände der Kaserne zurück, veräußerte es und es wurden weite Teile des Areals im Rahmen eines Konversionsprojektes in einen Gewerbepark umgewandelt.

Weiße Kaserne

Foto: Harald Kröher

Die Weiße Kaserne ist eine ehemalige militärische Liegenschaft inmitten der Stadt Zweibrücken, die im Jahr 1892/93 erbaut wurde. Bis ins Jahr 1994 erlebte die Kaserne immer wieder prägende Nutzungswechsel: französische Besatzungstruppen, die Bayrische Bereitschaftspolizei, Einheiten der Wehrmacht und zuletzt die US Air Force belegten die Weiße Kaserne. Im Jahr 1996 wurde das Gebiet an einen privaten Investor verkauft und soll seitdem revitalisiert werden. Das rund fünf Hektar große Areal mit seinen prägenden Backsteingebäuden ist zudem als Denkmalzone ausgewiesen.

Mehlinger Heide

Foto: Andreas Gläser

Erst durch die Rodung und die langjährige Nutzung des Gebiets als Standortübungsplatz, kam es zur Entstehung der Heideflä-chen bei Mehlingen. Nach der militärischen Nutzung wurde das Gebiet, in dem sich eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt entwickelt hatte, unter Schutz gestellt. Seit 2001 ist das Gebiet Naturschutz-gebiet und gilt als größtes deutsches Heidegebiet außerhalb von Nord-deutschland. Heute kann man die Heidelandschaft auf vorgeschriebenen Wegen besichtigen.

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Panzergraben des Westwalls bei Waldmohr

Panzergräben sind tiefe, breite sowie meistens auch wassergefüllte Gräben oder künstlich erweiterte Fließgewässer, welche die feindlichen Panzer am Weiterfahren hindern sollten. Der Panzergraben bei Waldmohr ist ein Relikt des Westwalls und circa 30 Meter breit und sollte ursprünglich fünf Meter tief gewesen sein. Heute ist er ein renaturierter Abschnitt des Glans an dem auch geangelt wird.

Area One in Fischbach bei Dahn

Foto: Bernd Wagner

Die Area 1 ist ein ehemaliges Sonderwaffenlager der NATO aus der Zeit des Kalten Krieges, in dem wahrscheinlich auch Atomwaffen gelagert wurden. Seit 2012 ist es, neben dem ehe-maligen Bundesbankbunker bei Cochem, eines der beiden unter Denkmalschutz stehenden Relikte des Kalten Krieges in Rheinland-Pfalz.

TIERART wildtierstation: „The Cave“ – Tiere im Krieg

Bei Maßweiler in der Südwestpfalz befindet sich ein ehemaliges Militärge-lände der US-Amerikaner, das in den vergangenen Jahren umfunktioniert wurde, um verletzten oder verwaisten einheimischen bzw. geretteten exo-tischen Tieren eine zweite Chance im Leben zu bieten. Die Tiere werden

Foto: Tierart, Vier Pfoten

dort gepflegt und, wenn mög-lich, wieder ausgewildert. Außer-dem verfügt das Gelände über eine Bunkeranlage im Unter-grund, die seit 2019 eine deutschlandweit einzigartige Ausstellung beherbergt. „Tiere im Krieg“ zeigt Freud und Leid, welches Tieren in Krisengebieten widerfahren ist.