Burg hohenecken

Foto: Harald Kröher

Die Burganlage Hohenecken liegt auf dem 376 Meter ho-hen Schlossberg im gleich-namigen Stadtteil Kaisers-lauterns. Sie wurde in der Stauferzeit zwischen 1150 und 1250 errichtet. Erstmals urkundlich erwähnt wird sie im Jahr 1277. Sie liegt in Spornlage am Ende eines langgezogenen Bergrückens und wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688 zerstört. Die Ruine gilt unter Experten als eine der sehenswertesten Burgen der Stauferzeit und bietet einen schönen Ausblick auf die Umgebung. Sie ist daher heute ein beliebtes Ausflugsziel. Am Fuße des Schlossberges lädt zudem das Restaurant Burgschänke ein.

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Burg Gräfenstein bei merzalben

Die Burg Gräfenstein liegt im südwestlichen Pfälzerwald etwa einen Kilo-meter östlich von Merzalben auf dem 437 Meter ü. NHM hohen Schloss-berg. Aufgrund ihrer Nähe zur Ortsgemeinde Merzalben wird die Burg auch als Merzalber Schloss bezeichnet. Die Burg Gräfenstein ist gut erhalten und

Foto: Torben Fruth

ist eine der bedeutendsten stauferzeitlichen Burganlagen in Rheinland-Pfalz. Möglich-keiten zur Einkehr befinden sich in den umliegenden Ort-schaften, direkt bei der Burg gibt es keinen Imbiss.

Dahner Burgengruppe

Foto: Harald Kröher

Die 200 bis 300 Meter lange und 338 Meter hoch gele-gene Dahner Burgengruppe, bestehend aus den drei Burgen Altdahn, Grafendahn und Tanstein, zählt zu den meistbesuchten Burganlagen des Pfälzerwaldes. Sie befin-det sich östlich von Dahn im Landkreis Südwestpfalz. Die Burgschänke vor Ort versorgt die Besucher mit kleinen Speisen und erfrischenden Getränken während der Besichtigung der Burgenanlage.

Michelsburg

Foto: Dr. Hans-Günther Clev

Die ganzjährig frei zugäng-lichen Reste der Michelsburg befinden sich auf dem Remi-giusberg unweit der Gemein-den Haschbach und Theis-bergstegen. Unmittelbar neben der Burg befindet sich die ehemalige Benediktiner-propstei des Reimser Remi-giusklosters. Diese beherbergt heute ein Restaurant mit Terrasse und tollem Ausblick über die umliegenden Ortschaften.

Kaiserpfalz und Casimirschloss

Bereits im 9. Jahrhundert entstand auf dem Gelände zwischen dem heu-tigen Rathaus und der Burgstraße in Kaiserslautern ein Königshof. Als

Foto: Dana Jung

Friedrich I. Barbarossa im Jahr 1152 König wurde, er-richtete er dort eine außer-gewöhnlich prächtige Burg-anlage, die sogenannte Kai-serpfalz. Nachdem Kaisers-lautern zur Residenzstadt des Fürstentums Pfalz-Lautern ernannt worden war, ließ Pfalzgraf Johann Casimir zwischen 1570 und 1580 östlich der Burg ein re-präsentatives Schloss errichten. Das Schloss wurde über die Jahre komplett zerstört und die Ruinen bei Ausgrabungen in den 1930er Jahren entdeckt. Es erfolgte daraufhin ein partieller Wiederaufbau. Die Mauerreste der ehe-maligen Kaiserpfalz und des Casimirschlosses befinden sich südlich des Rat-hauses und nördlich der Burgstraße in der heutigen Innenstadt Kaisers-lauterns. Die Ruine ist frei zugänglich. Den Pfalzgrafensaal, die Gräber sowie die unterirdischen Gänge kann man im Rahmen einer Führungen besuchen.

Schlossplatz und Schlossbrunnen Pirmasens

Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt machte im Jahr 1757 Pirmasens zu seiner Residenz und ließ dazu das alte Jagdschloss ausbauen. Im Jahr 1793 zerstörten französische Truppen das Schloss vollständig und im Jahr

Foto: Harald Kröher

1805 wurde die Ruine abge-brochen. An der früheren Stelle des Schlosses befindet sich heute die imposante Brunnenanlage mit Stierkopf sowie der Schlossplatz. Die erhaltenen Überreste des Schlosses, hauptsächlich Bil-der und Möbel, sind heute im städtischen Pirmasenser Museum und im Darmstädter Schlossmuseum zu sehen.

Schloss Zweibrücken

Foto: Christian Weidler

Das Herzogsschloss in Zwei-brücken ist einer der größten und prächtigsten profanen Barockbauten in Rheinland-Pfalz. Es wurde zwischen 1720 und 1725 vom schwe-dischen Architekten Jonas Erikson Sundahl (1678-1762) als neuer Fürstensitz des Her-zogtums Pfalz-Zweibrücken gebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss stark beschädigt, in einer dreijährigen Bauphase nach den Originalplänen

Sundahls wiedererrichtet und im Jahr 1965 eröffnet. Seitdem beherbergt das Schloss das Pfälzische Oberlandesgericht und die Generalstaatsan-waltschaft.

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Burg Falkenstein

Foto: Anna Wojtas

Die Burg Falkenstein erhebt sich auf einem Rhyolithfelsen westlich des gleichnamigen Ortes und wurde wahrschein-lich vor dem Jahr 1135 er-baut. Der heutige Eindruck der Burg wird geprägt durch die noch erhaltenen Außen-mauern des ehemaligen Palas sowie die Ringmauer der Burg. Durch ihre Hanglage bietet die Burg einen guten Ausblick über das Nordpfälzer Bergland. Besonders erwäh-nenswert ist ein nachträglich – in den 1970er Jahren – entdecktes Keller-gewölbe, das auf einem Felsen ruht und durch einen Gewölbegang er-reichbar ist. In der benachbarten Gastronomie lässt es sich auch bei Speisen und Getränken gut ausruhen.

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Burg Nanstein

Foto: Harald Kröher

Die im 13. Jahrhundert er-baute Burg Nanstein ist eine der am besten erhaltenen Burgen der Westpfalz und befindet sich in der Gemein-de Landstuhl im Landkreis Kaiserslautern. Die Burg liegt in Spornlage am westlichen Ende des Kahlenbergs oberhalb der Stadt Landstuhl, mit der die Burg über Mauern ehemals verbunden war. Angelegt wurde die Burg zur Überwa-chung der Straße vom Rheintal über Kaiserslautern nach Lothringen. Heute ist sie beliebter Veranstaltungsort für Theateraufführungen, Konzerte und auch Mittelaltermärkte. Die Burgschänke lädt darüber hinaus zu einer Stärkung bei Speis und Trank ein.

Burg Lichtenberg

Mit einer gesamten Ausdehnung von 425 Metern gehört die Burg Lichten-berg zu den größten Anlagen in Deutschland und ist sogar die längste Burg der Pfalz. Nach einem weitgehenden Zerfall steht die Burg seit 1895 unter Denkmalschutz und wird seit Ende des 19. Jahrhunderts restauriert und die Bausubstanz gesichert. Heute hat sich die Burg als beliebtes Ausflugsziel mit einem vielfältigen kulturellen und touristischen Angebot sowie einem Burg-

Foto: Ralf Keller

restaurant etabliert. Zur Burganlage gehören neben den Burggebäuden und -resten eine Jugendherberge, zwei Museen und ein Kräutergarten.

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Wasserburg Reipoltskirchen

Foto: Ralf Keller

In Reipoltskirchen in der Tal-aue des Odenbachs wurde eine Wasserburg auf einem Felssporn errichtet. Diese Lage ist außergewöhnlich, weshalb sie als markanteste und besterhaltene pfälzische Tiefburg gilt. 1999 wurde mit der Renovierung der Anlage begonnen, um sie zu einem touristischen Anziehungspunkt zu machen. Damit neben dem Erhalt historischer Substanz auch wieder neues Leben in die alten Mauern kommt, wurden ein Restaurant, ein Standesamt und eine Malschule eingerichtet. Zudem startet an der Burg ein Skulpturenweg als Galerie im Grünen.

Burg Berwartstein

Foto: Stefan Engel

Die im 12. Jahrhundert er-baute Burg Berwartstein ist eine der beliebtesten und meistbesuchten Burgen der Westpfalz und befindet sich in der Gemeinde Erlenbach im Landkreis Südwestpfalz. Die Burg liegt auf einem 280 Meter hohen Felsklotz in Gipfellage östlich des Dorfes Erlenbach. Angelegt wurde die Burg zur Über-wachung der Straße zwischen Fleckenstein und Trifels, aber auch als Konkurrenz zu den Gegnern auf der Burg Dahn. Diese einzige vollständig erhaltene Burganlage der Westpfalz können Sie durch eine Burgführung näher kennenlernen. Außerdem bietet die Gastronomie vor Ort eine gute Stärkung nach dem Rundgang.

Grafik: ZRW